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Die Garten- und BIO-AG am FWG wird auch im Schuljahr 2019/20 zunächst unter dem Motto Für Wildbienen Gemacht stehen.

Auch Wildbienen brauchen Nektar und Pollen. Und das bekommen sie nicht von dem Pracht-Johanniskraut der Grünflächen, von dem zudem so früh im Jahr noch keine einzige Knospe, geschweige denn eine Blüte zu sehen ist. Auch Schulen brauchen schöne und ästhetische Grünflächen, die duften, einen stetigen Farbwechsel bieten und vor Augen führen, wie viel Biodiversität bereits auf kleinen Flächen mitten in der Stadt entstehen kann.

Wann immer es das Wetter und der Stundenplan erlaubten, trifft sich die AG freitags ab 24.01.2020 in der 7.Stunde mit Spaten, Hacke, Spork und Schaufel, um erstmal die Grünflächen vom Johanniskraut zu befreien und dann Samen von einheimischen Pflanzen auszusäen.

Trotz der weit überdurchschnittlichen Temperaturen im Juni entwickelte sich auch die von uns im Vorjahr angelegte Wildblumenfläche prächtig. Kein Vergleich mit den Johanniskrautflächen...    

Das große Bienen- und Insektensterben ist mittlerweile ja in aller Munde. Wir möchten da einfach auch ein Wörtchen mitreden und zeigen, was ganz konkret selbst in der Großstadt getan werden kann, um diesen faszinierenden Tieren zu helfen – und damit letztlich auch uns. Wir werden auch weiterhin unseren Teil dazu beizutragen, dass wir an dieser Stelle Verantwortung für unsere Mitlebewesen übernehmen.

Und großen Spaß machen die Arbeiten allemal. Zudem kann man einfach beim Beobachten des emsigen Treibens in unseren Wildblumenflächen und all dem Gesumme und dem schönen Duft ganz einfach wahrnehmen, wie viel selbst relativ kleine Flächen zum Erhalt von Biodiversität und Lebensqualität beitragen können.

Wenn das Wetter nicht so mitspielt, beschäftigen wir uns mit der Bestimmung einheimischer Pflanzen und Tiere.

Also: Ab Ende Januar geht es weiter, wenn es wieder heißt: Bis bald im Beet!