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Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Lehrerinnen und Lehrer,

wir möchten Ihnen die wichtigsten Ergebnisse aus der letzten Expertengesprächsrunde vom 16. Januar 2012 zur Kenntnis bringen. Herr Dr. Holzhäuser, Ingenieurbüro Consult GmbH, berichtete, dass der von Herrn Dr. Moormann, S & P, am 17. März 2010 vorgetragene sowie am 25. Januar 2011 bekräftigte Sachstand zu den geotechnischen Erkundungen betreffend die Standsicherheit sämtlicher Gebäude des FWG und der umliegenden Gebäude nach wie vor Bestand hat. Die Generalinstandsetzung wird daher weiter mit Hochdruck vorangetrieben!

Unfallstelle/ Bergebaugrube: Aufgrund der sehr großen Trümmerteile (Fundamente, Einzelfundamente, Bodenplatten), welche mit einer Größe von bis zu 30 T unter der Oberfläche in der Bergebaugrube lagen, konnte die Bergung der Archivalien erst am 08. August 2011 beendet werden. Insgesamt wurden 95% des Archivgutes gesichert. Während der Bergephase fand eine Überwachung des Gleiswechselbauwerks und der Bergebaugrube mittels Meßpunkten rund um die Uhr statt. Belegt ist, dass das Gleiswechselbauwerk vollkommen stabil steht und sich während der Arbeiten in keiner Weise bewegt hat. Belegt ist ebenfalls eine hydraulische Verbindung zwischen Gleiswechselbauwerk und Bergebaugrube. Am 06. Dezember 2011 erfolgte die Übergabe der Grube an Prof. Kempfert, den Gutachter der Staatsanwaltschaft. Die Beweiserhebung kam am 13. Dezember 2011 zum Teilabschluß. Im Anschluß erfolgten Tauchgänge der Polizeitaucher. Derzeit finden die Restarbeiten, Abtragung der Schlammschicht auf der Sohle in 12 m Tiefe zur Verbesserung der Sichtverhältnisse, in der Bergebaugrube statt. Im Februar 2012 beginnt dann die letzte Phase der Beweissicherung. Geplant ist der Abschluß der Arbeiten von Herrn Prof. Kempfert im März 2012. Im letzten Schritt wird die Bergebaugrube vollständig verfüllt. Im Mai 2012 erfolgt die Übergabe der Unfallstelle an die KVB (Bauherrin), was gleichzeitig den Startschuß für die Erstellung der Besichtigungsbaugrube (5 m x 12 m) direkt neben dem Gleiswechselbauwerk bedeutet. Die Gründung mittels Bohrpfählen geht bis in eine Tiefe von 38 m, ausgeschachtet wird bis in eine Tiefe von 27,5 m. Für die Erstellung des Besichtigungsbauwerks ist ein Zeitraum von 13 Monaten eingeplant. Unmittelbar nach Fertigstellung beginnt die Arbeit der Gutachter, bis die Beweislage abschließend festgestellt ist. Geplant ist die Untersuchung der mutmaßlichen Unfallstelle durch Taucher an der Außenseite des Gleiswechselbauwerks. Sollten sich bei diesem Verfahren Probleme bzw. keine befriedigenden Erkenntnisse ergeben, wird die Unfallstelle mittels Luftdruck trocken gelegt. Falls auch dieses Verfahren zu keinem schlüssigen Ergebnis führt bzw. nicht funktioniert, erfolgt im letzten Schritt die Besichtigung von innen, also vom Gleiswechselbauwerk aus. Diese Besichtigung kann jedoch nur im Zuge einer gleichzeitig ablaufenden Sanierung erfolgen.

Sämtliche Arbeiten werden auch weiterhin mittels Meßpunkten überwacht. Herr Streitberger, Baudezernent der Stadt Köln, und Herr Dr. Holzhäuser planen einige auch für den Laien aussagekräftige Parameter der laufenden Messungen auszuwählen und der Schulgemeinde des FWG zur Verfügung zu stellen. Wahrscheinlich erfolgt diese Information online, vermutlich über die Homepage des FWG.

Ein weiterer Abstimmungstermin in dieser Runde, dann aber mit Beteiligung der KVB, ist für den 29. Juni 2012 geplant. Ziel ist die Information der Schule hinsichtlich der geplanten Arbeitsabläufe und -ereignisse im Zuge der Sanierung des Gleiswechselbauwerks.

Am 23. August 2012 findet eine große Informationsveranstaltung für die gesamte Schulgemeinde des FWG (Lehrer, Schüler, Eltern) statt. Detaillierte Information erhalten Sie zeitnah.

FWG-Gebäude: Wie Herr Klein, Büro BDK, erläuterte, hat die statische Ertüchtigung der verschiedenen Gebäudeteile zu Zeitverzögerungen geführt. Der Ausbau des Bauteil C ist erfreulich weit fortgeschritten. In den Bauteilen A, D und E laufen derzeit die Ausbauarbeiten. Problematisch ist nach wie vor das Bauteil B mit dem neuen Treppenhaus. Dieses Bauteil ist zeitlich betrachtet in Verzug, was verschiedene Ursachen hat. In November und Dezember 2011 hat die verantwortliche Firma leider nicht mit dem Einsatz gearbeitet, der erforderlich gewesen wäre. Nach intensiven Interventionen der verschiedenen Verantwortlichen trat mit dem 02. Januar 2012 eine sehr deutlich Besserung hinsichtlich des Personaleinsatzes ein. Leider hat uns nun die Kälte der vergangenen Wochen Schwierigkeiten bereitet. Es konnte nicht betoniert werden, da die Temperaturen anhaltend deutlich unter 0° C lagen und Beton bei solchen Außenbedingungen, selbst wenn er gewärmt angeliefert wird, nicht mehr binden kann. Das Risiko eines Bauschadens wäre zu groß. Seit dem 13. Februar 2012 konnten die Arbeiten glücklicherweise wieder aufgenommen werden.

Die Aula wird - wie bekannt - nicht zum Schuljahresbeginn 2012-13, sondern erst Mitte bis Ende September 2012 fertig sein. Auch hier begründet sich die zeitliche Verzögerung auf Problemen bei der statischen Ertüchtigung, da, wie bereits berichtet, die südliche Fassade (Einfahrt zum Schulhof) komplett statisch saniert werden musste. Auch sind die Seitenwände (zur Severinstraße und zum Schulhof) im oberen Bereich nicht ganz gerade, so dass der neue Dachstuhl "von Hand" eingefügt werden muss.

Auch die große Turnhalle steht uns wahrscheinlich erst im September 2012 zur Verfügung, da wegen des rasanten Baufortschritts auf der Baustelle von FAY, die Ertüchtigung der Stützen durch die untere Etage der Turnhalle erfolgt. Dort befinden sich die Umkleiden, woraus sich logistische Probleme ergeben. Die Details sind in diesem Punkt jedoch noch zu klären.

Die kleine Turnhalle, der neu gestaltete Sporthof und der Schulhof werden zum Schuljahresbeginn fertig sein. Der neue Lehrerparkplatz an der Tel-Aviv-Straße wird später fertig gestellt.

Geplantes Zeitfenster für unseren Rückzug: Ende Juni 2012 (letzte Schulwoche) werden aller Voraussicht nach die Umzugskartons von unserem Lehrerkollegium gepackt. Inwiefern Elternhilfe (Fachschaften) erwünscht bzw. erforderlich ist, wird noch geklärt. Während der Sommerferien werden die Kartons vom Umzugsunternehmen, Fa. Gottschalk, in die Schule transportiert. In der letzten Ferienwoche kommen die Lehrer zwecks Organisation des neuen Schuljahres in die Schule und werden dann vermutlich mit dem Einräumen beginnen können. Die Schülerinnen und Schüler beziehen ihr saniertes Gebäude mit Beginn des neuen Schuljahres. 

Die Schulleitung und die Schulpflegschaft nehmen weiterhin an den Projektbesprechungen und weiteren Besprechungsterminen teil. Der aktuelle Sachstand ist jederzeit gegeben.

Fall Sie Fragen haben, können Sie sich gerne an uns wenden.

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