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| Fachbereiche | |||
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Aufgabenfeld I Sprachlich und künstlerische Fächer |
Aufgabenfeld II Gesellschaftswissenschaftliche Fächer |
Aufgabenfeld III Mathematisch/naturwiss. Fächer |
Obligatorik |
Der Deutschunterricht der Unterstufe hat sich - gemeinsam mit den anderen Fächern - zur Aufgabe gemacht, die Methodenkompetenz der Schülerinnen und Schüler zu fördern. Mithilfe des schuleignen Lernportfolios lernen die Schülerinnen und Schüler Lern-, Arbeits- und Präsentationsmethoden kennen und üben sie ein. Auch das fächerübergreifende Projekt, welches in der 5. Klasse durchgeführt wird (z. B. zum Thema "Rom"), führt sie systematisch an das selbständige Lernen heran.
Ein weiterer Schwerpunkt der unterrichtlichen Arbeit liegt auf der Leseförderung, z. Bsp. durch die jährliche Teilnahme am Lesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels in der Jahrgangsstufe 6, ergänzt durch die Schülerbücherei und die Kooperation mit der Stadtbibliothek Köln. In der Mittelstufe unterstützt der Deutschunterricht die Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler, z. B. durch die Unterrichtsreihe "Erfolgreich bewerben und präsentieren", die Kooperation mit externen Unternehmen und durch die Begleitung des Berufspraktikums in der Jahrgangsstufe 10.
In der Sekundarstufe II stehen fächerübergreifend der Aufbau von Studierfähigkeit und Methoden des wissenschaftspropädeutischen Arbeitens im Vordergund. Dem Deutschunterricht kommt v. a. bei der Vorbereitung der Facharbeit eine besondere Rolle zu (Literaturrecherche, Zitieren, Literaturnachweise etc.). Insgesamt bietet die Fachgruppe jährlich einen Leistungskurs Deutsch sowie Literaturkurse (z. B. zum Theaterspiel) an. Jahrgangsstufenübergreifend gibt es zudem das Projekt "Deutsch als Fremdsprache", welches die Integration und den gezielten Spracherwerb von Migrantenschülerinnen und -schülern fördert.
Englisch als Fremdsprache ist für Bildung, Beruf und Teilnahme an der Kultur heute unerlässlich. Lehrpläne, Bildungsstandards und zentrale Prüfungen sichern dem Fach eine zentrale Rolle im Fächerkanon.
Am FWG wird das Fach Englisch daher durchgehend von der 5. Klasse bis zur Oberstufe unterrichtet. Die Vorkenntnisse, welche die Schülerinnen und Schüler in der Grundschule erworben haben, werden beim Übergang zum Gymnasium aufgegriffen. Die moderne Fremdsprache steht gleichberechtigt neben der klassischen Sprache Latein.
Das Fach Französisch ist am FWG in Stufe 8 als dritte Fremdsprache wählbar. Durch die konzentrierte Arbeit mit dem Lehrwerk "Cours Intensif" (Klett) erwerben unsere Schülerinnen und Schüler innerhalb von zwei Lernjahren die Grundlagen der französischen Sprache.
In der Einführungsphase (Stufe 10 bei G-8, Stufe 11 bei G-9) der Oberstufe werden diese ergänzt und abgerundet. Für interessierte Schülerinnen und Schüler bieten wir in der Stufe 10 einen einwöchigen Spach- und Kulturaustausch an (siehe Schüleraustausch Nantes).
Französisch kann am FWG in der Qualifikationsphase (G-8 Stufen 11 und 12, G-9 Stufen 12 und 13) als Grundkurs oder Leistungskurs (Kooperation mit der KAS) belegt und bis ins Abitur geführt werden. Ergänzend zum Grundkurs bieten wir in der Einführungsphase einen Vertiefungskurs an, in dem die erworbenen Strukturen in Grundzügen wiederholt und gefestigt werden. In der Jahrgangsstufe 11 können die Schülerinnen und Schüler einen Projektkurs mit Anbindung an das Fach Französisch belegen.
In der Jahrgangsstufe 10 besteht ferner die Möglichkeit den Grundkurs "Französisch als neueinsetzende Fremdsprache" zu belegen. Dieser führt bis zum Abitur und kann auch als Prüfungsfach gewählt werden.
Im Rahmen einer AG wird am FWG der Erwerb der DELF - Diplome A1 - B2 vorbereitet.
Am FWG gibt es schon seit vielen Jahren eine Arbeitsgemeinschaft Altgriechisch. Sie richtet sich an die Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 8 und wird für alle linksrheinischen Gymnasien Kölns angeboten.
Die Teilnehmer treffen sich an ein oder zwei Nachmittagen in der Woche, um in dem dreistündigen Kurs die antike Sprache kennen zu lernen.
Zunächst steht der Spracherwerb im Vordergrund, der hauptsächlich über das Übersetzen von Texten geleistet werden soll. Daran schließt sich die Lektüre von Originaltexten - z. B. von Platon, Homer und Herodot - an. Durch die Begegnung mit den altgriechischen Texten soll vor allem auch ein Austausch mit dieser antiken Kultur stattfinden, die Schülerinnen und Schüler sollen in die Welt der "alten Griechen" eintauchen können!
Das FWG bewahrt die Tradition des Lateinunterrichts seit seiner Gründung 1825. Mit den Worten Gustav Mahlers ist "Tradition ... Weitergabe des Feuers und nicht Anbetung der Asche". Deshalb ist es unser Ziel einen lebendigen und zeitgemäßen, aber auch mit der Antike konfrontierenden und damit die Gegenwart reflektierenden Lateinunterricht anzubieten und dies bereits ab der 5. Jahrgangsstufe. In der Oberstufe vertiefen unsere Schülerinnen und Schüler in Grund- und Leistungskursen ihre Kenntnisse anhand der großen antiken Redner, z. B. Cicero, philosophischer Texte, z. B. Seneca, oder der Dichter, wie z. B. Ovid, welche sie im Original lesen.
Nutzen Sie die Möglichkeiten, die wir Ihnen bieten, und lernen Sie Latein an den Informationsabenden, unseren Tagen der offenen Tür oder auch in einem persönlichen Gespräch mit uns als überaus modernes, weit über sich hinaus weisendes Fach kennen, welches nicht nur fundiertes Wissen in der eigentlichen Sprache Latein, sonder auch in den zahlreichen Nachbardisziplinen vermittelt und dass - zahlreiche Schüler des FWG werden Ihnen dies bestätigen - sogar Spaß machen kann!
Am FWG ist das Fach Kunst von der 5. Klasse bis zum Abitur fester Bestandteil im Fächerkanon. In allen Schulstufen orientiert sich der Unterricht an handlungsorientierten Konzepten, die den Fokus auf die praktische Arbeit legen, wobei eine theoretische Verankerung die Praxis begleitet.
Wir bieten über die verschiedenen Schulstufen hinweg Projekte an, welche es den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, tiefer in Themen der Kunst einzutauchen und sich aus unterschiedlichen Richtungen diesen zu nähern. So arbeiten wir in den 5. Klassen über einen längeren Zeitraum und in Gruppen zu einem fächerübergreifenden Thema. In der Mittelstufe besteht dann die Möglichkeit intensiver und fächerübergreifend in der Profilklasse Kultur u. a. Gegenstände der Kunst zu untersuchen und zu erfahren. Das regelmäßige Angebot eines Leistungskurses Kunst in der Oberstufe zeigt, dass die Kunst als Fach am FWG seinen festen Platz hat.
Sekundarstufe I
Von den ältesten Spuren menschlichen Lebens bis hin zur heutigen Weltordnung einschließlich der Situation Deutschlands reicht das Themenspektrum des Geschichtsunterrichts in der Sekundarstufe I. In den Jahrgangsstufen 6, 8 und 9 erarbeiten die Schülerinnen und Schüler nicht nur das Sachwissen zu zentralen Themen der Geschichte Europas, Deutschlands und der Welt (z. B. zu antiken Lebenswelten in Rom und Griechenland). Sie erwerben dabei auch methodische Kompetenzen (Umgang mit Quellen, Karten, Schaubildern) sowie allgemeine Urteils- und Handlungskompetenzen. Neben den Anforderungen des Lehrplans wird auf Handlungskompetenz Wert gelegt, etwa im Zuge von Rollenspielen. Der außerschulische Lernkontext kommt z. B. bei historischen Stadtspaziergängen zur Geltung.
Sekundarstufe II
Die in Sek. I erworbenen Kompetenzen werden in der gymnasialen Oberstufe vertieft und erweitert. Inhaltlich orientiert sich der Unterricht an der Vorbereitung auf die Abiturprüfung und führt zu einer vertieften Kenntnis der deutschen und europäischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Hinzu kommen Themenbereiche, die den Kontakt zwischen Europa und außereuropäischen Geschichts- und Kulturräumen in den Blick nehmen und auf aktuelle Probleme wie Menschen- und Bürgerrechte eingehen. Neben der Vertiefung fachspezifischer Methoden stehen problemorientiertes und selbständiges Arbeiten und Lernen im Vordergrund.
Das Fach „Sozialwissenschaften“ der Sekundarstufe II baut auf dem Fach „Politik/Wirtschaft“ der Sekundarstufe I auf. In der Sekundarstufe I werden grundlegende Kenntnisse über politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Sachverhalte vermittelt. Schwerpunkte des Faches „Sozialwissenschaften“ in der Oberstufe liegen in den Bereichen Ökonomie und Politik. Im Unterricht geht es nicht nur um fachliches Wissen, sondern auch um methodische Fertigkeiten und um Arbeitstechniken, die für ein Studium – egal welcher Disziplin – wichtig sind, beispielsweise: selbstständige Auswertung von Arbeitsmaterialien wie Statistiken, Texte, Karikaturen, Grafiken usw. Gruppen- und Teamarbeit sind ein selbstverständlicher Bestandteil des Unterrichts, weil dies auch den Erfordernissen der heutigen Arbeitswelt entspricht.
Obwohl die Vorgaben für das Zentralabitur im Fach Sozialwissenschaften recht allgemein und abstrakt sind, werden im Unterricht immer wieder konkrete Beispiele berücksichtigt, die die Schüler/innen dazu anleiten sollen, bestimmte Sachverhalte aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Beispiel: Welche Interessen verfolgen die Anbieter der Lebensmittelindustrie und wie gestalten sie ihr Angebot? Welche Interessen haben die Konsumenten und wovon lassen sie sich bei ihrer Kaufentscheidung leitet? Dieses Beispiel macht auch deutlich, dass die Lebenserfahrung der Schüler/innen durchaus wichtig für die Arbeit im Unterricht ist.
Der Stellenwert des Faches Sozialwissenschaften im Rahmen des Fächerangebotes des FWG wird durch die Tatsache veranschaulicht, dass seit dem Abiturjahrgang 1991 jedes Jahr ein Leistungskurs in diesem Fach zustande gekommen ist.
Nicht nur seit Bekanntwerden von Kindesmisshandlungen,Magersucht, Amokläufen und der um sich greifenden Schuldsystemdebatte (PISA und seine Folgen) ist die Erörterung pädagogischer Sachverhalte und Probleme auch in ihrer historischen Dimension in der Schule notwendig. Das Unterrichtsfach Erziehungswissenschaft ermöglicht als ein Fach des gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeldes in besonderer Weise, das Angewiesensein der Gesellschaft und des Einzelnen auf Erziehung und Bildung zu verdeutlichen.
Wissenschaftspropädeutik ist Grundprinzip des Unterrichts in der gymnasialen Oberstufe. Dabei geht es im Unterricht im Fach Erziehungswissenschaft um eine wissenschaftsgeleitete Auseinandersetzung mit den Gegenständen des Faches und um die Untersuchung und Aufdeckung des Zusammenhangs zwischen Wissenschaft und Erziehungspraxis. In der Jahrgangsstufe 11 stehen entsprechend zunächst die Abhängigkeit des Menschen von Erziehung überhaupt, dann divergierende Lerntheorien und die Manipulierbarkeit des Menschen im Zentrum des Unterrichts. Die Jahrgangsstufe 12 beschäftigt sich mit den Themen Entwicklung, Sozialisation und Identitätsbildung, in der 13 folgen aktuell Bereiche wie NS-Pädagogik, reformpädagogische Ansätze, Interkulturelles Lernen.
Das Fach Mathematik wird am FWG in allen Jahrgangsstufen in einem kompetenzorientierten Unterricht vermittelt. Insbesondere das selbstständige Erfahren und Lernen der Schülerinnen und Schüler wird durch das neu eingeführte Schulbuch und in verschiedenen Stufen eingesetzte Arbeits- bzw. Trainingshefte unterstützt. Hier finden sich u.a. zahlreiche offene Aufgabenstellungen, Aufgaben zur Fehleranalyse bzw. Lernen aus Fehlern, aber natürlich auch Übungen, um aktuelle und zurückliegende Themengebiete zu trainieren. Um unsere Schülerinnen und Schüler optimal auf das Abitur vorzubereiten, arbeiten wir darüberhinaus mit grafikfähigen Taschenrechnern.
In der Unter- und Mittelstufe können die Schülerinnen und Schüler Mathematik live in Ausstellungen wie „Mathematik zum Anfassen“ erleben, die wir regelmäßig besuchen. Außerdem haben alle Klassen und Jahrgangsstufen die Möglichkeit, jährlich am Känguru-Wettbewerb teilzunehmen. Besonders motivierte und interessierte Schülerinnen und Schüler können sich ebenfalls bei der Mathematik-Olympiade behaupten. In der Oberstufe wird seit Kurzem ein Team-Wettbewerb an der Uni Köln angeboten, der auch gerade „Nicht-Mathematiker“ durch vielfältige Aufgaben zum Argumentieren und Problemlösen anspricht.
Schon seit mehr als zwei Jahrzehnten wird Informatik am FWG sowohl im Differenzierungsbereich der Sekundarstufe I als auch innerhalb des mathematisch-naturwissenschaftlichen Aufgabenfeldes in der Sekundarstufe II mit großem Erfolg angeboten. Hier kann Informatik insbesondere auch als Abiturfach (im GK) belegt werden.
Im Differenzierungsbereich kann Informatik neben Französisch, Griechisch und Wirtschaftswissenschaften gewählt werden. In der Regel konnten wir immer zwei Kurse parallel eingerichten. Analog zum rasanten Wandel im IT-Bereich haben sich zwar die Inhalte des Informatikunterrichts im Laufe der Jahre stark verändert, die großen Leitthemen sind jedoch gleichgeblieben.
In der Sekundarstufe II werden auf der Basis der Pro-grammiersprache Java mit Hilfe der Entwicklungsumgebung „BlueJ“ die grundlegenden informatischen Themen behandelt.
Sekundarstufe I:
Das Unterrichtsfach Biologie wird am Friedrich-Wilhelm-Gymnasium in der Sekundarstufe I durchgehend zweistündig angeboten. Lediglich Schülerinnen und Schüler, die das Kulturprofil wählen, haben in der achten Klasse keinen Biologieunterricht. Im Rahmen der Profilbildung ab Klasse 8 kann das Fach zusätzlich durch die Wahl des Profil Naturwissenschaften vertieft werden.
Sekundarstufe II:
In der Oberstufe wird Biologie sowohl als Grund- wie auch als Leistungskurs angeboten. Ab dem Schuljahr 2010/2011 wird die Fachgruppe zusätzlich einen Projektkurs `Marine Biology` für die Schüler der Jahrgangstufe 11 anbieten. Angebunden an den Unterricht der Qualifikationsphase können experimentell ausgerichtete Facharbeiten in Biologie angefertigt werden.
Das Fach Chemie wird ab Klasse 7 durchgehend zweistündig in der Sekundarstufe I unterrichtet. Ausgehend von Alltagserfahrungen, Vorstellungen und bereits erworbenen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler führt der Unterricht im Fach Chemie weiter an naturwissenschaftliche Konzepte, Sicht- und Arbeitsweisen heran. Die bei den Schülerinnen und Schülern anzutreffende Freude am Entdecken und Lernen wird durch die experimentelle Ausrichtung des Unterrichts genutzt und weiter gefördert.
Im Chemieunterricht werden die Schülerinnen und Schüler in die Lage versetzt, Phänomene der Lebenswelt auf der Grundlage Ihrer Erkenntnisse über Stoffe und chemische Reaktionen zu erklären, zu bewerten und dabei adressatengerecht zu kommunizieren.
Aufbauend auf dem konzept- und prozessbezogenen Kompetenzerwerb in der Sekundarstufe I können die Schülerinnen und Schüler Chemie im Grund- bzw. Leistungskursbereich weiter fortführen. Folgende Leitthemen werden hierbei behandelt:
Ablauf und Steuerung chemischer Reaktionen in Natur und Technik (Stufe 11)
Chemie in Anwendung und Gesellschaft (Stufe 12)
Chemische Forschung - Erkenntnisse und Produkte (Stufe 13)
In allen Jahrgangsstufen findet projektorientierter Unterricht mit Exkursionen zu großen Chemieunternehmen (z.B. Bayer-Werke) statt.
Die Schülerin, der Schüler soll Freude am Denken haben. Es kommt darauf an, die logische Struktur eines Gedankengangs zu verstehen und mit eigenen Worten auszudrücken.Um den Zugang zu den Texten zu erleichtern, werden besonders effektive Texterschließungsverfahren vermittelt, damit man schließlich in der Lage ist, traditionelle Positionen nicht nur wiederzugeben, sondern mit den Texten selbstständig zu philosophieren.
Ziel des Philosophieunterrichts ist es, dass der Schüler, die Schülerin zu „Gott und der Welt“, also zu allen Themen, die einen beschäftigen, reflektiert Stellung nehmen kann.
Besonderheiten des Faches:
Alljährlich findet die Philosophie-Olmpiade statt, an der sich regelmäßig Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums mit Erfolg beteiligen.
Das Fach Religion begleitet die Schülerinnen und Schüler durch ihre gesamte Schulzeit.
Von der 5. bis zur 7. Klasse unterrichten wir evangelischen und katholischen Religionsunterricht und für die Kinder, die nicht einer der beiden Konfessionen angehören, das Fach Ethik.
In den Klassen 8 bis 10 ist es ebenfalls möglich konfessionell getrennten Unterricht in Religion zu wählen oder alternativ das Fach Praktische Philosophie (PPL).
In den Jahrgangsstufen 11 und 12 ist Religion oder wahlweise Philosophie als Pflichtfach zu belegen. Im Abiturjahrgang können die Schülerinnen und Schüler Religion als mündliches Wahlfach beibehalten oder es sogar als Klausurfach mit ins Abitur nehmen.
Für die Jahrgangsstufen 11 und 12 bietet das FWG in jedem Sommer kurz vor den großen Ferien die einwöchige Besinnungsfahrt nach Taizé in Burgund an (www.taize.fr) , die jedes Jahr auf große Resonanz stößt.
Das Fach Sport wird am FWG durchgehend von der 5-ten Klasse bis zum Abitur unterrichtet. Vorrangiges Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern möglichst viele verschiedene Sportbereiche näher zu bringen sowie ihre Bewegungsfreude und ihr Körperbewusstsein zu fördern. Die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II können nach dem Rückzug in das alte Schulgebäude, voraussichtlich zum Schuljahr 2012/13, zudem zwischen zwei Profilen („Bewegung gestalten und Bewegungserfahrung erweitern – individuell und in der Gruppe“ & „Sportspiele vielfältig erleben und erproben – Spielfähigkeit und Fitness verbessern“) wählen.
Auch gibt es eine regelmäßige Teilnahme an verschiedenen außerunterrichtlichen Sportveranstaltungen, wie etwa dem Schulmarathon, dem ASV-Sprintcup oder diversen Stadtmeisterschaften (z.B. Schach oder Schwimmen). Verschiedene AG-Angebote wie die Ruder-AG oder die Ausdauer-AG ergänzen das Fach Sport ebenso wie der Sportförderkurs „Spielturnen“.
In der Jahrgangsstufe 12 ist für die SchülerInnen der Besuch eines Musik- oder Literaturkurses obligatorisch. Das Fach Literatur gliedert sich in die Bereiche Schreiben – Literatur – Medien und bietet mit der Werkstattarbeit als Methode allen SchülerInnen die Chance sich an der Erarbeitung eines künstlerischen Produktes zu beteiligen. Werkstattarbeit ist also eine Unterrichtsform, die ein breites Angebot an strukturell zusammenhängenden Lernaufgaben und Handlungsmöglichkeiten im Sinne eines eigenständigen Lernprozesses bereithält.
Das gemeinsame Ausloten, Planen, Durchführen, Kontrollieren und Produzieren z. B. einer theatralischen Aufführung eröffnet Lernenden und Unterrichtenden einen unterrichtlichen Freiraum, in dem experimentelles Handeln ermöglicht wird und den die Lernenden im Hinblick auf Inhalte und Verlauf weitgehend eigenverantwortlich und selbstständig bestimmen können. Das experimentelle Handeln dient zum einen dazu, dass die SchülerInnen unerkannte Fähigkeiten und Fertigkeiten bei sich selbst entdecken und diese entwickeln und üben, zum anderen, dass sie didaktisch relevante Sachverhalte entdecken und erkunden. Um die Verantwortlichkeit des Handelns zu sichern, ist eine ständige Beachtung des eigenen Lernprozesses erforderlich.
In der Regel erarbeiten die Kurse am FWG Theater – bzw. Tanztheaterprojekte, die meist am Schuljahresende zur Aufführung gelangen (dieses Schuljahr wohl im Rahmen der Projekttage 06.07. – 09.07.10).
Professionelle Begleitung und Anleitung erhalten unsere SchülerInnen durch Dozenten der Schauspielschule des Theater der Keller und in der Theaterarbeit ausgebildeten Lehrkräften. Ansprechpartner ist Herr J. Sänger, FWG.
Wir umkreisen die Erde, haben aber dennoch unseren Blick fest auf sie gerichtet!
Im Schuljahr 2009/10 unterrichten fünf Lehrkräfte und ein Referendar das Fach Erdkunde. Das Fach wird in der 5ten, 7ten und 9ten Jahrgangstufe zwei Wochenstunden unterrichtet. In der Oberstufe erfreut es sich kontinuierlicher Beliebtheit – Leistungskurse.
Die Vorstellung dieses Faches und seiner Inhalte erscheint auf den ersten Blick nicht immer einfach.
„Geographie ist die Wissenschaft von der Erde und ihrem geologischen Aufbau, von der klimatischen und geomorphologischen Vielfalt der Erdoberfläche, von den Landschafts- und Meeresräumen besonders im Hinblick auf die Wechselwirkungen zwischen Erde und Mensch. Die Geographie ist die Bezugswissenschaft des Faches Erdkunde."
So definieren die Richtlinien des Landes NRW das Schulfach Erdkunde.
Andere sagen, der Geograph fühle sich für so ziemlich alles zuständig, was im Himmel und darunter auf dieser Welt so passiere, womit sie so falsch nicht liegen. Innerhalb der Sekundarstufe I/II möchten wir deshalb den Schülern die beiden großen Schwerpunkte der Geographie, die physische, welche sich mit den quasi natürlichen Lebensgrundlagen auf unserer Erde auseinandersetzt, und die anthropogene oder Kultur-Geographie, die das Wirken des Menschen auf dieser Erde thematisiert, und ihre gegenseitige Abhängigkeit voneinander nahe bringen.
Der Erdkundeunterricht hilft den Schülern ihre nahe und ferne Umwelt zu verstehen und an deren Entwicklung und Erhaltung mitzuarbeiten (raumbezogene Handlungskompetenz).
Das Fach Erdkunde ist vielfältig und bringt die „Erde“ natürlich nah!



