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Als humanistisches Gymnasium bietet das FWG allen Schülerinnen und Schülern (SuS) aus dem Kölner Innenstadtbereich das Fach Altgriechisch an. Es führt nach vier Jahren bei drei Wochenstunden und mindestens ausreichendem Abschluss zum "Graecum".

Im Zentrum des Unterrichts steht die Beschäftigung mit den zahlreichen und zeitlosen Ideen der griechischen Kultur, wie sie am besten und nuanciertesten anhand der griechischen Originaltexte erarbeitet werden können. Die Texte berühren Grundfragen menschlicher Existenz und kultureller Zusammenhänge aus den Großbereichen der Ethik, der Moral, der Religion, der Politik, des Sozialen, der Kunst, der Wissenschaft. In einem Prozess der "historischen Kommunikation" werden diese Ideen in unsere Zeit und an unseren Ort überführt, um zu testen, ob und wie sie einen Orientierungsmaßstab für unser heutiges Leben abgeben können. Dieser Prozess markiert das Ziel und die übergeordnete Kompetenz des Unterrichts und steht für eine vernünftige Bedeutung der Idee des "Humanismus" bzw. des "humanistischen Gymnasiums" sowie von Bildung überhaupt.

Daneben gelangen die SuS des Griechischen durch bewusstes sprach-kontrastives und sprach-reflexives Arbeiten beim Übersetzungsprozess zu einem profunderen Verständnis für die Struktur und Funktion von Sprache überhaupt. Das Griechische gilt als eine der differenziertesten und nuanciertesten Sprachen. Wer eine differenzierte und nuancierte Sprache hat, erhöht die Wahrscheinlichkeit zu einem differenzierten und nuancierten Denken und Welterfassen. Somit erweitern die SuS durch das Griechische nicht nur ihre Ausdrucksmöglichkeiten auch in der deutschen Sprache, sondern auf diese Weise erwerben sie in besonders hohem Maße Sprachbewusstheit und Sprachkompetenz und damit eine über das Griechische hinausweisende Bildung auch in dieser Hinsicht.

Diese Inhalte und Methoden werden in den ersten zwei Jahren des Spracherwerbs in der Sek I vornehmlich als Lehrbucharbeit gestaltet, um dann in der Sek II sukzessive zu der Auseinandersetzung mit den Originalautoren – vornehmlich Platon und Homer – zu führen.

Lehrer-/innen: Herr Hertel, Frau Heukemes, Frau Schulz, Herr Sindermann (Fachvorsitz)

Elternvertretung: Frau Thüsing

Schülervertretung: Julie Schulz (EF), Willy Mroczowski (Q2)